30.08.16
Die Heiterkeit
Von wegen Lustlosigkeit im Shanghai!
Essen. Im Jahr 2010 tauchten Die Heiterkeit in der Hamburger Musikszene auf.

 Artikelbild 1 (560x560 skaliert)

© Malte HM Spindler

 

Ein Trio, das stoischen Indieschrammelrock der alten Schule spielte, relativ gelangweilt über nichts Bestimmtes sang und dabei alles andere als heiter klang. Das Logo der Band war ein skeptisches Smiley mit geradem Strich als Mund. Inzwischen sind sechs Jahre vergangen, drei Alben erschienen, und Die Heiterkeit, inzwischen ein Quartett, haben – vom Feuilleton offiziell bestätigt – die Lustlosigkeit zur Kunstform erhoben. „Pop + Tod II“ heißt das neue Werk und gilt allgemein als großer Wurf – allein weil es mit 20 Songs eigentlich zwei Alben sind. Live kann man den nur vermeintlich freudlosen Gitarrenpop am 9.9. im Essener Hotel Shanghai erleben; 20 Uhr, 12/15 €.